Georgien
Georgien liegt zwischen Europa und Asien am Kaukasus und gilt als eines der ältesten Weinländer der Welt. Die georgische Küche ist geprägt von Kräutern, Gewürzen, Gemüse, Nüssen und traditionellen Familienrezepten, die oft über Generationen hinweg weitergegeben werden. Essen spielt in Georgien eine wichtige Rolle. Gemeinsame Mahlzeiten bringen Familie, Freunde und Gäste zusammen, und die Gastfreundschaft ist einzigartig. Viele der Gewürzmischungen und Rezepte, die bis heute verwendet werden, haben eine lange Tradition und unterscheiden sich je nach Region.

WARUM "SWANENSALZ"?
Ein kleiner Exkurs nach Swanetien
Swanetien, die Krone in den Bergen des schönsten Fleckens der Welt: Georgien (so besagt es die Legende).
Nicht genug, dass Georgien die Wiege des Weines ist - es wird als eines der gastfreundlichsten Ländern der Erde bezeichnet. Das Land reicht vom Großen Kaukasus, wo 5000 Meter hohe weiße Berge in den Himmel ragen, bis ans warme Schwarze Meer. In Georgien findet man über 1500 Jahre alte Kirchen, Höhlenstädte und Schriften, die bis ins 4 Jahrhundert zurückreichen. Doch besonders bemerkenswert ist wohl der wunderschöne, polyphone, noch heute allgegenwärtige Gesang.
Im rauhen kaukasischen Granitgebirge liegt Swanetien, wo die Swanen, ein georgischer Volksstamm mit uralten Traditionen und eigener Sprache, zuhause sind. Dort ist der Urspung des Swanensalzes.
Mit Gewürzen, die es nur im Kaukasus gibt, wird seit Generationen das besondere Kräutersalz hergestellt.
Im ganzen Land ist es bekannt, kein Essen ohne 'svanuri marili', 'Swanisches Salz", wie die Georgier dazu sagen. Wer es einmal gekostet hat, wird verstehen, warum wir dieses Salz auch über die Grenzen Georgiens hinaus bekannt machen wollen.
Ob zu Kartoffeln und anderem Gemüse, zu Fleischgerichten, in die Salatsoße oder einfach auf's Butterbrot - es ist sehr vielseitig einsetzbar und passt fast überall...
...und schmeckt!
Wir stellen unser Swanensalz in Süddeutschland von Hand her und freuen uns, dieses besondere Geschmackserlebnis auch hier in Deutschland auf die Teller zaubern zu können.

Adschika
Megrelien, das alte Kolchis und die Heimat Medeas.
Als in der Antike die Argonauten nach ihrer Überfahrt über das Schwarze Meer an die Küste von Megrelien im Westen Georgiens kamen, hatten sie nur eins im Sinn: das Goldene Vlies zu entführen. Dieses Vorhaben sollte ihnen mit Hilfe von Medea, der Tochter des dort in Kolchis herrschenden Königs, auch gelingen. Noch heute zeugen unter anderem die majestätischen Ruinen von Nokalakevi von dieser ereignisreichen Zeit.
In Megrelien trifft man also auf uralte Geschichte, eingebettet in eine reiche Gegenwart; ob es nun die bunten, schmackhaften Gewürze sind, das lebhafte Treiben auf den Märkten oder die vielfältige Natur.
Weitläufige Ebenen und sumpfige Gebiete prägen die fruchtbare Region, durchzogen von den Flüssen Rioni und Enguri auf ihrem Weg zum Schwarzen Meer. Die Megrelier, gastfreundlich und humorvoll, sprechen ihre eigene kartwelische (georgische) Sprache, die sehr melodisch klingt, die die Geschichte vieler Generationen in sich trägt und in allen megrelischen Liedern und Sagen zu finden ist.
Spezialitäten wie die würzige Walnusssoße „Saziwi“, der besondere Schichtkäse Sulguni oder das megrelische Adschika sind ein Fest für die Geschmackssinne.
Besonders im Adschika spiegelt sich der vielfältige Reichtum dieser überaus fruchtbaren Gegend wider. Die würzige und scharfe Paste eignet sich hervorragend zum Würzen von Eintöpfen und Suppen, zum Verfeinern von Dips, als Begleiter zu Fleisch oder Gemüse oder einfach als Aufstrich aufs Butterbrot.
Wer Adschika probiert, kann in die Seele Georgiens eintauchen.

